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Websites sichern dank HTTPS und SSL-Zertifikat

Websites sichern dank HTTPS und SSL-Zertifikat

Auch wenn wir bereits einige Daten von uns online stellen und in sozialen Netzwerken agieren, haben wir dennoch den Anspruch, dass vor allem sensible Daten sicher sind. Dazu gehören unter anderem Passwörter und besonders Zahlungs- oder Kontoinformationen. Besuchen wir also eine Website oder möchten Online-Banking betreiben, sollte dies für den Nutzer absolut sicher sein. Auch Google legt großen Wert auf Sicherheit. So werden beispielsweise Websites, die keine Sicherheitsstandards erfüllen, auch dementsprechend gekennzeichnet.

Backups erstellen

Um generell sicher zu sein und im Notfall keinen Datenverlust zu erleiden, sollten regelmäßige Backups erstellt werden. Das hilft nicht nur, falls Dritte Daten stehlen wollen, sondern auch bei Beschädigungen an der Hardware.

HTTPS und SSL

Was ist HTTPS?

Einfach gesagt, sorgt HTTPS für eine sichere Datenübertragung zwischen Server und Webbrowser. Kommt es zwischen einem Benutzer und dem Browser also zu einer Datenübertragung, indem man zum Beispiel seine Anmeldedaten bei einem Online-Shop angibt, wird eine Verschlüsselung aufgebaut. Potenzielle Hacker können die Login-Daten also nicht als Klartext sehen, sondern nur als kryptische Zeichen, die eben nicht zu entschlüsseln sind.

Wie hilft SSL?

SSL steht für "Secure Sockets Layer" und bezeichnet die Technik, die man für das oben genannte Verschlüsselungsverfahren benötigt. Besonders bei Zahlungsdaten sind SSL-Zertifikate im Einsatz, darüber hinaus gibt es die Weiterentwicklung: die TLS "Transport Layer Security". Vorteile, die sich durch die Anwendung dieser Verfahren ergeben, sind:

  • Datenschutz und Sicherheit für Kunden und Partner
  • Datendiebstahl oder Missbrauch wird vermindert
  • Positiver Einfluss auf das Google-Ranking
  • Weckt Vertrauen bei den Nutzern
  • Steigert die Conversion-Rate 

Um ein solches SSL-Zertifikat zu erhalten, gibt es zwei Möglichkeiten. Kostenpflichtige, aber auch kostenlose Zertifikate. Bei den kostenfreien Zertifikaten besteht das größte Problem darin, dass diese auch immer häufiger von Kriminellen genutzt werden. Weitere Unterschiede liegen außerdem in der:

Gültigkeit: Die meisten kostenpflichtigen Zertifikate sind 12-24 Monate gültig. Freie Zertifikate hingegen nur 90 Tage und müssen somit wesentlich häufiger ersetzt werden.

Verwaltung: Bei den kostenpflichtigen Anbietern erhalten Sie nicht nur das Zertifikat. Darüber hinaus bekommen Sie auch das richtige Werkzeug, um dieses zu verwalten.

Domain-Zugehörigkeit: Bei einem freien Zertifikat ist dieses immer an die Domain gebunden. Domainübergreifende Zertifikate können hingegen für mehrere Webprojekte genutzt werden. Diese sind dann kostenpflichtig.

Adressfeld-Präsentation: Kostenpflichtige Zertifikate können Sie in Verbindung mit Ihrem Firmennamen in der Browserzeile anzeigen lassen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein kostenloses Zertifikat für Websites, die nicht mit sensiblen Daten agieren, vollkommen ausreicht. Möchten Sie die Kunden Ihren Online-Shops oder Bankings schützen, sollten kostenpflichtige Zertifikate erworben werden.

Was kann ich noch tun?

Neben der SSL-Verschlüsselung können Sie außerdem die maximale Anzahl von Login-Versuchen einstellen. Werden also mehrmals hintereinander falsche Login-Daten eingegeben, kann der Nutzer gesperrt werden. Dieses Verfahren nennt sich Bruteforce-Schutz. Eine weitere Möglichkeit, welche bereits weit verbreitet ist, ist die Zwei-Faktoren-Authentifizierung. Hierbei wird neben dem Login-Namen und dem Passwort ein weiterer Faktor hinzugefügt.

Frontend- & Backend-Entwicklung

Die Frontend-Entwicklung wird immer im Browser des eigentlichen Nutzers ausgeführt. Ein potenzieller Angreifer kann demnach Sicherheitsmaßnahmen relativ einfach umgehen oder deaktivieren. Hacker können beispielsweise einen schädlichen Code direkt auf der Website ausführen oder Schadsoftware in einer vermeintlichen vertrauten Umgebung einbetten. Im Backend ist dies sicherer, da der Hacker hier keinen Zugriff hat. Dazu müssen bei der Backend-Entwicklung aber einige Sicherheitsregeln beachtet werden. Passwörter sollten deshalb nur mit einem Kryptografie-Verfahren verschlüsselt werden. Selbst jemand mit einem vollen Zugriff auf die Datenbank kann die Passwörter anschließend nicht im Klartext sehen.

So sichere ich mich ab

Die Möglichkeiten seine Seite und somit eigene aber auch Nutzer-Daten zu schützen sind also Vorhanden. Einige Methoden können recht einfach eingebunden werden, für andere ist Entwickler-Wissen gefragt. In der Regel ist es am einfachsten sich von Profis beraten und helfen zu lassen. Diese können bereits bei der Entwicklung einer Software Sicherheitslücken schließen und noch vor der Veröffentlichung passende Zertifikate auf der Website implementieren. Besitzen Sie bereits eine Website oder einen Online-Shop, können Zertifikate selbstverständlich auch im Nachgang noch erworben und eingebaut werden. Haben Sie noch Fragen, welche Sicherheitsstandards Ihre Seite erfüllen sollte und wie Sie diese einbinden, dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht oder rufen Sie uns an!

17.09.2020
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