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Sprachsuche: Vorteile und Nachteile für die Privatsphäre

Sprachsuche: Vorteile und Nachteile für die Privatsphäre

Die Faszination der Sprachassistenten wächst und wächst, aber damit auch die Skepsis vieler Nutzer. Alexa von Amazon, Siri von Apple, Googles Assistent, Cortana von Microsoft und Bixby von Samsung gehören zu den größten Smart Home Trends, da ihre Bedienung auch für Technikneulinge einfach und unkompliziert ist. Allerdings fürchten auch viele um ihre Privatsphäre, die durch solche Assistenten nicht mehr ausreichend geschützt sein könnte. Im folgenden erklären wir, wie die Sprachsuche funktioniert, inwieweit die Sprachsuche Ihren Alltag erleichtern kann, Ihre Privatsphäre beeinträchtigt wird und wie Sie Ihre Daten schützen können.

 

Wie funktionieren Sprachassistenten?

Die Sprachsuche wurde im Jahr 2014 noch zögerlich von den Nutzern verwendet, da die Fehlerrate recht hoch war. Durch die Optimierung der Hard- und Software, werden mittlerweile auch Dialekte und undeutliche Ausdrucksweisen verstanden, sogar Umgebungsgeräusche sind für die Spracherkennung nur noch selten problematisch. Dadurch wächst auch die Akzeptanz der Nutzer.

Die künstliche Intelligenz (KI) der Assistenten wird in Zukunft weiterentwickelt, um noch komplexere Befehle vom Nutzer entgegen nehmen und verarbeiten zu können. Nutzer verwenden ausformulierte Sätze oder Fragen bei ihrer Sprachsuche, anders als beim Eintippen von Texten in eine Suchmaske. Es wird nicht mehr nach „Wetter Berlin“ gesucht, sondern: „Wie wird das Wetter in Berlin?“ Die Spracherkennung ist auf die alltägliche Sprache ausgerichtet und dennoch achtet die Software auf einzelne Schlüsselwörter. Die eigentliche Aufgabe findet dann in der Cloud statt. Die Schlüsselwörter werden an relevante Apps oder Dienste weitergeleitet, die zur Umsetzung des Sprachbefehls benötigt werden. In unserem Beispiel wären das „Wetter“ und „Berlin“, welche dann an eine Wetter-App geleitet werden, um die Daten abzurufen. Diese Computerdaten werden anschließend, innerhalb von wenigen Sekunden, von dem Sprachassistenten in menschlicher Sprache ausgegeben.

Die Assistenten sind sogar in der Lage aus Fehlern zu lernen. Versteht Ihr Sprachassistent Sie richtig oder falsch, lernt die Software automatisch dazu. Denn umso häufiger ein Wort in unterschiedlicher Aussprache genannt wurde, kann die Software dieses Wort verstehen und von anderen Wörtern unterscheiden. Durch zunehmender Nutzung, soll die Fehlerquote reduziert werden.

 

Sprachsuche und Sprachbefehle erleichtern unseren Alltag

Schon bald können Sprachassistenten unseren Alltag größtenteils regeln. Durch einen kurzen Sprachbefehl kann unter anderem der Wecker gestellt werden, können fällig werdende Rechnungen eingesehen werden, Routen berechnet, Orte in der Nähe gefunden werden und Einkäufe können getätigt werden. Durch die Sprachsteuerung wird ermöglicht, das Zuhause einfach per Sprachbefehl zu steuern. Mit einem Befehl lassen sich sogar Heizkörper, Beleuchtung sowie die Kaffeemaschine automatisch ansteuern. Es ist eine direkte Kommunikation mit der künstlichen Intelligenz des cloud-basierten Internets möglich. Die Verwendung von handgesteuerter Hardware, wie ein Smartphone oder Laptop, ist nicht mehr notwendig. Gegenwärtig sind Sprachassistenten schon vielfach in unserem Alltag integriert, auch wenn man keine Alexa im Wohnzimmer stehen hat. In Smartphones, mobilen Apps, Betriebssystemen, Autos, in der Gesundheitsvorsorge und in der Telekommunikation finden Sprachassistenten ihre Anwendung.

 

Gefährden Sprachassistenten meine Privatsphäre?

Ein zentrales Thema ist der Datenschutz: Was passiert mit meinen Daten? Die aufgezeichneten Spracheingaben werden zur Datenverarbeitung in einer Cloud gespeichert und stehen den Anbietern zur Verbesserung der Systeme zur Verfügung. Also alle Sprachmitschnitte sind in der Cloud hinterlegt, aber auch alle Geräte, die Sie mit Ihrem Computer verbunden haben. Somit haben die Anbieter theoretisch Zugriff auf Ihre Mails, Sucheingaben im Internet und von Ihnen besuchte Orte. Der Zugriff auf die Privatsphäre, durch die Anschaffung eines Sprachassistenten, lässt sich nicht abstreiten und muss von jedem gut überdacht werden. Mann sollte sich zunächst darüber informieren, was in den Datenschutzregelungen des Herstellers steht und zudem seine Gäste über den Sprachassistenten in Kenntnis setzen.

 

Wie schütze ich meine Privatsphäre?

Eine Frage, die immer häufiger im Zusammenhang mit den Sprachassistenten gestellt wird. Bevor Sie solche Assistenten in Gebrauch nehmen, informieren Sie sich, wie das System komplett ausgeschaltet werden kann, wie die gespeicherten Suchen aufgelistet werden und sich löschen lassen. Aus Datenschutzgründen sollten die Sprachkommandos regelmäßig gelöscht werden, ansonsten bleiben die Aufzeichnungen auf unbestimmte Zeit gespeichert. Zudem ist es wichtig, zu verhindern, dass versehentlich Bestellungen über das Internet aufgegeben werden können. Die Lautsprecher der Sprachassistenten sind standardmäßig im Standby-Modus, um Sprachbefehle überhaupt erkennen zu können. Die Hersteller betonen allerdings, dass keine Audiomitschnitte gemacht werden, bis der jeweilige Aktivierungsbefehl ausgesprochen wurde. Der Wissenschaftliche Dienst stellte fest, dass Amazon die Informationsvermittlung bei der Datenerhebung von Nutzern erfüllt. Jedoch ist noch nicht geklärt, wie Unbeteiligte und Minderjährige von der Datensammlung ausgeschlossen werden können.

 

Unser Fazit

Es bleibt spannend, was uns die Weiterentwicklung der Sprachassistenten noch ermöglichen wird. Schon jetzt können sie uns bei vielen Aufgaben unterstützen und manche sogar komplett abnehmen. Sie sollten sich dem Thema nicht entziehen, um den Anschluss zu halten und die Vorteile nutzen zu können. Dennoch ist es sinnvoll, sich auch ausreichend über die Nachteile, wie den Datenschutz bei der Nutzung von Sprachassistenten, zu informieren. Sehen Sie die Daten regelmäßig ein und löschen Sie die gespeicherten Aufnahmen.

Gerne beantworten wir Ihnen noch offene Fragen zum Thema Sprachassistenten. Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine Nachricht.

02.10.2019
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