Mitarbeiter: Julian Dibrani

Softwareentwickler: Julian Dibrani

20.01.2022

Damit Sie uns etwas besser kennenlernen, haben wir alle einige (mal mehr, mal weniger angenehme) Fragen beantwortet. Softwareentwickler Julian Dibrani ist seit Oktober 2019 in unserem Team.

 

Was hast Du vor Deinem Job bei uns gemacht?

 

Ich hab hier in Hamm Abitur gemacht und dann an der HSHL in Lippstadt studiert: Computervisualistik und Design. Das ist im Prinzip eine Mischung aus Informatik, Programmieren und bis zu nem gewissen Grad eben auch Design.

 

Dann hab ich mich für ein Praktikum hier beworben, aus dem Praktikum ist dann Werkstudent geworden und daraus ein Vollzeitvertrag. Das heißt, ich bin im Prinzip schon immer hier.

 

Wie hast Du den Bewerbungsprozess bei FKT42 empfunden?
 

Das war eigentlich relativ entspannt. Ich hatte das Praktikum über die Website gefunden und Michael damals die Bewerbung geschickt. Er hat sich nach zwei Tagen oder so gemeldet und gesagt, ich soll mal vorbeikommen. Dann habe ich mit ihm und Tobias ein, zwei Stunden zusammengesessen und ein paar Tage später hat sich Michael wieder gemeldet und gesagt: Können wir machen.

 

Was sind Deine Aufgaben?

 

Ich hab vorher hauptsächlich Webentwicklung gemacht. Mit der Bachelorarbeit hab ich dann AutoCAD angefangen - also Plug-ins für AutoCAD für verschiedenste Kunden. Je nachdem, was die gerade brauchen. Das ist jetzt auch - anders als bei der Webentwicklung - alles mit C#.

 

Warum bist Du Entwickler geworden?

 

Ich hab damals eigentlich das Studium angefangen, weil ich so 3D-Sachen machen wollte. Aber ich hab dann festgestellt: Ich hab gar kein Talent dafür. 😂

 

In meinem Studium hat man von allem was gemacht: Programmieren, Design in Photoshop - so was haben wir alles gemacht und da waren auch ein paar 3D-Klassen dabei. Das hat auch ganz gut funktioniert, aber ich hab da trotzdem überhaupt kein Talent für. 

 

Ich bin aber auch generell so ein Computer-Fuzzi. Schon als Kind immer am Rechner gesessen und dann hat sich das Programmieren angeboten.

 

Was gefällt Dir an Deinem Job?

 

Man hat auf jeden Fall viel Abwechslung. Ich hab Projekte für mehrere Kunden und das sind teilweise echt interessante Sachen. Wenn man zum Beispiel Testprogramme für einen großen deutschen Eisenbahnkonzern schreiben muss.

 

Dein spannendstes Projekt bisher?

 

Webmäßig war es ein Projekt für einen Lieferdienst, das wir damals gemacht haben. Da habe ich viel gelernt, weil wir damals auch mit Laravel angefangen haben. Das hat mir echt viel gebracht.

 

Bei AutoCAD war meine Bachelorarbeit aber tatsächlich das, wo am meisten Zeit eingeflossen ist und ich viele verschiedene Sachen mitgenommen habe. Da hab ich ja generell auch erst mit AutoCAD angefangen und die ganzen komplizierten Zusammenhänge kennengelernt, um das überhaupt erst mal alles zu verstehen. Das war schon krass.

 

Etwas, was Dich besonders herausfordert?

 

Phasenweise kommt man in einigen Projekten an den Punkt, an dem man erst mal überhaupt keine Ahnung hat. Aber ansonsten geht das eigentlich alles.

 

Welche Tools nutzt Du …?

 

Sourcetree für die Versionsverwaltung. 

AutoCAD-spezifisch natürlich AutoCAD - offensichtlich.

Visual Studio: Zum Beispiel für Programmiersprachen wie C#.

Ansonsten PHPStorm und Teams.

 

Wie erklärst Du Deinen Job jemandem, der keine Ahnung vom Programmieren hat?

 

Gute Frage. Hab ich noch nie drüber nachgedacht. Kommt natürlich drauf an. Bei Web machst Du die Optik einer Seite und je nachdem was Du sehen willst, schreibe ich das genau so. 

 

AutoCAD braucht meistens noch mal separat eine kleine Vorstellung. Das ist super schwer zu erklären.

 

Was ist Programmieren? Keine Ahnung… ich kann’s nur machen.

 

Welche Klischees über Entwickler stimmen?

 

Was für Klischees gibt’s denn? Weiß ich gar nicht.

 

*blass, introvertiert, sitzen im Dunkeln, gehen nicht raus, zocken, programmieren auch in ihrer Freizeit, essen nur Fast Food…*

 

Okay, ich fühle mich dezent angesprochen: Ja!

Das trifft’s bei mir eigentlich fast on point. 😂

 

Bei den anderen die ich so kenne zum Teil. Ich glaube, bei einigen kommt zumindest ein Teil davon schon ganz gut hin, aber wahrscheinlich auch nicht bei allen und wahrscheinlich auch nicht alles davon.

 

*…sagte er und trank einen Schluck Eistee*

 

Wie würdest Du unser Unternehmen beschreiben?

 

Wir sind alle relativ jung und ich glaub, dass auch jeder versucht sich einzubringen und sich ein bisschen zu verwirklichen. Generell sind wir alle miteinander echt locker unterwegs, auch die Chefs.

 

Man kann auch viel zu den Projekten beitragen.

Wenn man sagt: "Das ist nicht gut, sollen wir das nicht lieber so machen?"

... ist es selten, dass einfach gesagt wird: "Nein, wir machen das nicht so."

Es wird schon darauf eingegangen oder gesagt, dass man das mal mit dem Kunden absprechen kann.

 

Charakterisiere Dich mit drei Worten…

 

Weiß ich nicht. Das ist mies.

Ganz ehrlich? Keine Ahnung.

 

*Irgendwas, was Dich ausmacht?*

 

Ich trag immer Mütze.

 

Eine Deiner besten Eigenschaften?

 

Ich bin sehr nett und sehr hilfsbereit.

 

Eine Deiner unangenehmeren Eigenschaften?

 

Das ist schwierig. Das merkt man ja selber nicht, außer es sagt Dir jemand direkt.

Ich bin halt nicht so der Quatschkopf. Das kann hier und da schon mal nervig sein.

 

Was magst Du gar nicht?

 

Sport!

 

Was machst Du in Deiner Freizeit, außer programmieren?

 

Zocken. Können wir die Klischees dann jetzt alle mal abhaken? 😄

Mit ein paar Leuten was machen, wenn nicht gerade Corona ist. Ansonsten halt spontan gucken, was geht.

 

Lieblings-App? Und warum?

 

Ich benutz mein Handy fast gar nicht. Am Anfang hat man noch jeden Scheiß mitgemacht. Da hat man für alles ne App runtergeladen und mittlerweile sind das vielleicht zehn Apps, die ich benutze. Ein oder zwei Games und dann ist Feierabend.

 

Sagen wir: WhatsApp zum schreiben.

 

Lieblings-Website? Und warum?

 

Google ist wieder so stereotypisch: Ich bin Programmierer, ich geh gern auf Google!

Nein, keine Ahnung. Ich wüsste nicht, dass ich eine Lieblings-Website habe.

 

Was hast Du während des Interviews gedacht?

 

Gar nicht so schlimm, wie ich dachte. Es waren ein paar miese Fragen dabei, muss ich ganz ehrlich sagen. Aber es war nicht so plump wie: Hier hast Du fünf Fragen, schreib mal eben Antworten dazu.