preloadImage preloadImage
Diese Webseite verwendet Cookies zur Verbesserung des Angebots und für Marketingzwecke. Durch die Nutzung unserer Seiten erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr erfahren. OK
UNTERNEHMEN APP ENTWICKLUNG WEBENTWICKLUNG SOFTWAREENTWICKLUNG BLOCKCHAIN REFERENZEN BLOG JOBS KONTAKT

Software-Lizenzen für Individualsoftware

Software-Lizenzen für Individualsoftware

Die Frage nach der Lizenz

Bereits vor der Softwareentwicklung stellen sich den meisten Leuten viele Fragen, einige haben wir bereits in unserem Leitfaden zur App-Entwicklung beantwortet. Wer am Ende des Projekts aber die Nutzungs- und Eigentumsrechte hat, gilt es meist noch zusätzlich zu beantworten. Kauft man eine Software und erhält anschließend auch alle Rechte daran oder sind Lizenzverträge nötig, die das regeln? Grundsätzlich gibt es zwar verschiedene Möglichkeiten, diese werden aber meist vom Entwickler selbst bestimmt, wodurch der Einfluss des Kunden nachträglich eher gering ist. Welche Eigenheiten die Möglichkeiten mit sich bringen und welchen Vertrag wir empfehlen, stellen wir im Folgenden vor.

Arten von Lizenzen

Exklusiv Verkauf
Der exklusive Verkauf ist vermutlich die einfachste Möglichkeit. Dabei gehen jegliche Nutzungs- und Eigentumsrechte an den Kunden über. Ein Lizenzvertrag wird demnach nicht benötigt, da es sich um ein klassisches Verkaufsgeschäft handelt und die Software speziell für diesen Kunden entwickelt wurde – meist handelt es sich dabei um spezielle Anwendungen für ein Unternehmen, aber auch App-Entwicklungen, die von den Kunden der Auftraggeber genutzt werden, können ohne Lizenz an den Nutzer verkauft werden.

Vergabe des Nutzungsrechts
Hierbei handelt es sich tatsächlich um eine Softwarelizenz und wird meist als End-User License Agreement bezeichnet. Darin wird festgelegt, was der Kunde mit der Software darf und was eben nicht. Welche Regeln es genau gibt bestimmt dabei meist der Auftragnehmer. Er kann beispielsweise festlegen, wie viele Nutzer die Software installieren dürfen oder zu welchen Zwecken diese einzusetzen ist. Dabei spielt es weniger eine Rolle, ob und zu welchem Preis die Software am Ende an weitere Nutzer verkauft wird.

Software as a Service
Hierbei handelt es sich um eine Unterkategorie der Nutzungsrechts-Vergabe. Software as a Service wird in dem Fall bei Cloud- oder Webanwendungen genutzt. Da diese aber meist zu einem Paket der Softwareentwicklung gehören, steht hier der Service an sich im Mittelpunkt.

Open Source Lizenzen
Diese Art von Lizenz findet man recht häufig vor, generell handelt es sich hierbei um eine recht freie Form von Lizenzen, da es aber auch eine große Vielfalt von Open Source Lizenzen gibt, ist es oftmals schwierig diese zu unterscheiden und den Durchblick zu behalten. Bei der General Public License wird die Software inklusive Quelltext herausgegeben, was das Recht auf Änderungen mit einschließt. Bei Anderen Lizenzarten können dann noch Nutzungsrechte, wie Kommerzialisierung oder Seiteneinschränkungen hinzukommen.

Welche Lizenzeinschränkungen gibt es

Mit diesen verschiedenen Arten der Lizenzen kommen auch verschiedene Einschränkungen und Regelungen auf den Nutzer zu. Welche es gibt, unabhängig von der Lizenz, haben wir nochmal zusammengefasst:

  • Allgemeines Nutzungsrecht der Software, beispielsweise Zahl der Nutzer und Art der Nutzung
  • Recht auf Weiterverbreitung der Software
  • Recht auf Veränderung der Binärdateien
  • Recht auf Veränderung des Quellcodes, wenn dieser herausgegeben wurde
  • Weiterverbreitung der veränderten Binärdateien oder des Quellcodes
  • Verbindung der Binärdateien oder des Quellcodes mit einer anderen Software

Kauf oder Lizenzierung

Welche Art der Lizenz am Ende genutzt wird, entscheidet sich bei der Wahl des Softwareentwicklers. Auch wenn Unternehmen keine Lizenzen vergeben, sollte dennoch darauf geachtet werden, welche Einschränkungen bei dem Kauf einer Software bestehen. Einige Firmen geben nicht immer den Quellcode mit raus. Sollte es bei der Software nun zu Problemen kommen, kann nur die Entwicklungsfirma selbst diese beheben. Das scheint zwar zunächst sinnvoll, kann aber für den Auftraggeber auf langer Sicht teuer werden und bei Streitigkeiten oder dem Wechsel zu einem anderen Entwickler zu massiven Einschränkungen kommen. Denn ohne den Quellcode müssen Entwickler von vorne beginnen.

Wie gehen wir vor - der Quellcode schafft Vertrauen

Je nach Art und Umfang der Software machen verschiedene Arten der Lizenzen natürlich Sinn. Um es für den Auftraggeber aber möglichst transparent zu halten und unnötige Einschränkungen zu vermeiden, verkaufen wir unsere Entwicklungen inklusive Quellcode. Unser Kunde kann seine fertige Software also uneingeschränkt nutzen und hat bei Änderungen jederzeit den Quellcode vorliegen. So möchten wir von Beginn an eine vernünftige Vertrauensbasis zwischen Entwickler und Auftraggeber herstellen. Wenn der Kunde den Quellcode uneingeschränkt nutzen kann, hat dieser auch jederzeit die Kontrolle über seine eigene Software und ist nicht von den Entwicklern abhängig.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne, schreiben Sie uns eine Nachricht, oder rufen Sie uns an, um einen Termin zu vereinbaren.

 

12.03.2020
Weitere Beiträge aus unserem Blog
Softwareentwickler: Kai Hennlein
Softwareentwickler: Kai Hennlein
Neuer Praktikant im Praxissemester bei der FKT42 GmbH – Heute stellen wir euch unseren Praktikanten Kai Hennlein vor.
22.10.2020
Core Web Vitals: User Experience messen ✓
Core Web Vitals: User Experience messen ✓
Google führt neue Kennzahlen zur Bewertung der User Experience von Websites ein ► Wir erklären was gemessen wird.
24.09.2020
Websites sichern dank HTTPS und SSL-Zertifikat
Websites sichern dank HTTPS und SSL-Zertifikat
Sichern Sie Ihre Websites, Online-Shops und Nutzerdaten gegen Angriffe ab ✓ Mithilfe von HTTPS und einem SSL-Zertifikat.
17.09.2020
FKT42 GmbH • Münsterstraße 5 • 59065 Hamm • Mail: info@fkt42.de • Tel.: +49 (0)2381 92 92 799