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Pflichtenheft vs. agiles Arbeiten bei der Entwicklung von Apps

Pflichtenheft vs. agiles Arbeiten bei der Entwicklung von Apps

Bei der Entwicklung verschiedener Softwarelösungen wie zum Beispiel Apps oder Webseiten, stehen die Wünsche des Kunden an oberster Stelle. Wie man diese am besten realisiert und wie sich die Methode der Erstellung eines Pflichtenhefts von der agilen unterscheidet stellen wir im Folgenden vor.

Was ist ein Pflichtenheft

Zunächst, stellt sich die Frage, was ein Pflichtenheft überhaupt ist. Im Grunde ist es ein Dokument, indem konkret beschrieben wird, wie der Auftragnehmer die Anforderungen an die Software lösen möchte. Im Vordergrund stehen dabei zum einen die Mittel, die dazu nötig sind und auf der anderen Seite, die Art und Weise der Umsetzung.

Bevor so ein Pflichtenheft aber erstellt werden kann, bedarf es eines Lastenhefts. Darin beschreibt der Auftraggeber alle Forderungen die er an die Lösung hat. Daher sollte man sich vorher bereits einige Gedanken zu seiner App oder Website gemacht haben. Welche genau, könnt ihr in unserem Beitrag zu den wichtigen Fragen vor der App-Entwicklung nachlesen.

Nachdem also der Auftraggeber seine Anforderungsspezifikationen genannt hat, kann der Entwickler im Pflichtenheft festhalten, wie er diese Anforderungen umsetzt. Ein Pflichtenheft ist also eine Art Vorlage, mit dem die Entwickler arbeiten können. Darin werden Termine, Anforderungen und deren Funktionsbeschreibungen festgehalten. Der Auftraggeber hat dadurch zwar Planungssicherheit, aber relativ wenig Transparenz im Laufe des Projekts. Wenn etwas bei Zwischen- oder der Endpräsentation nicht gefällt, muss teilweise weit zurückgegangen werden, um die Änderungen umsetzen zu können. Ebenfalls werden Anwendungen immer komplexer und es ist inzwischen unmöglich, jede Funktion im Detail im Vorfeld durchzuplanen.

Vorteile eines Pflichtenhefts  

  • Alle Leistungen werden exakt beschrieben - Angebot kann demnach einfach erstellt werden
  • Planungssicherheit der Realisierungsdauer und anschließender Maßnahmen
  • Klare Definition des Projektziels - die Projektabwicklung läuft sehr effektiv
  • Genaue Vorgaben vermeiden Missverständnisse - Rechtssicherheit

Nachteile des Pflichtenhefts

  • Keine Standardisierung
  • Lange Vorlaufzeit
  • Schwierig auf kurzfristige oder spontane Änderungen zu reagieren
  • Vorgaben vom Auftraggeber nicht immer realisierbar

Agiles Projektmanagement

Agiles Projektmanagement ist eine offene Form der Planung und macht speziell dann Sinn, wenn das Projekt schnell und häufig zu Änderungen neigt. Wichtig dabei ist, dass alle Beteiligten flexibel sind und auch so denken. Vor allem große und langwierige Projekte benötigen einen veränderbaren Rahmen.

Es sollte trotz der Veränderbarkeit von agilen Projekten vorab ein klares Ziel definiert werden, auf dass der Entwickler hinarbeiten kann. Eine Planungs- und Konzeptphase muss daher dennoch stattfinden, wo der Auftraggeber seine Wünsche äußern kann. Das bedeutet also, dass nicht einfach angefangen wird ohne eine Idee wo es hingehen soll, sondern vielmehr dass durch flexibles Arbeiten stetige Anpassungen und ein verbessertes Ergebnis möglich ist.

Die Varianten der agilen Methode sind aber recht vielseitig. Die richtige zu finden ist also nicht immer einfach. Einige Methoden bieten die Möglichkeit Teilziele festzulegen, andere hingegen sind offen und man muss erwarten, dass der Auftraggeber die Verantwortung an den Entwickler abgibt. Grundsätzlich arbeitet man also recht selbstorganisiert und steht immer im Kontakt zum Auftraggeber. Die Arbeit läuft daher transparent bringt aber auch einen hohen Kommunikationsaufwand während der Entwicklung mit sich. Dadurch kann es auch unter Umständen mal zu längeren Wartezeiten kommen, wenn eine Entscheidung nicht ad hoc getroffen werden kann. Probleme treten vor allem dann auf, wenn die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Entwickler schief läuft und Missverständnisse entstehen.

Vorteile der agilen Entwicklung

  • Anpassungen jederzeit möglich
  • Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
  • Möglichkeit auf aktuelle Ereignisse zu reagieren
  • Informelle Kommunikation und gemeinsame Entscheidungen

Nachteile der agilen Entwicklung

  • Ergebnisse können variieren
  • Auftraggeber muss flexibel sein und Verantwortung abgeben können
  • Missverständliche Kommunikation kann zu Mehraufwand führen
  • Ohne festgelegte Schritte, können Kosten und Zeit schlechter geplant werden

Die Mischung macht es

Beide Varianten bringen sowohl Möglichkeiten als auch Risiken mit sich. Um das Beste aus beiden Welten zu erhalten, wenden wir eine Mischform an. Zunächst legen wir Ziele fest, planen erste Schritte und ein grobes Vorgehen.

Je nachdem wie komplex oder groß das jeweilige Projekt ist, wird in der eigentlichen Entwicklungsphase der Auftraggeber entweder wöchentlich oder in einem zwei Wochen Rhythmus in das Vorgehen mit einbezogen. Das gibt dem Auftraggeber zum einen die Möglichkeit, Änderungen oder Sonderfunktionen, die vorher noch nicht ersichtlich waren mitzugestalten. Auf der anderen Seite kann er komplexe, technische oder entwicklungsspezifische Schritte nun besser einsehen und verstehen.

Eine Mischung aus Planung und Flexibilität ermöglicht es, das optimale Ergebnis zu erzielen, indem der Auftraggeber bei wichtigen Entscheidungen jederzeit die Möglichkeit hat während des Projekts Wünsche und Anregungen zu äußern. Ein klares Ziel und ein Planungsrahmen geben den Entwicklern und Spezialisten die Möglichkeit ihre Expertise und die Erfahrung in das Projekt einfließen zu lassen und dem Auftraggeber bei schwierigen Entscheidungen zu helfen.

Gerne erörtern wir individuell mit Ihnen die beste Vorgehensweise für Ihren konkreten Anwendungsfall. Schreiben Sie uns eine Nachricht und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin.

23.01.2020
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