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App-Entwicklung: Nativ, Web, Hybrid oder Cross-Plattform

App-Entwicklung: Nativ, Web, Hybrid oder Cross-Plattform

Eine App programmieren – grundsätzlich kein Problem. Dennoch muss am Anfang entschieden werden, welche Art der Programmierung bzw. welche Technologie genutzt werden soll. Je nach Anforderungen des Projekts und dem Aufbau der App gibt es hier verschiedene Möglichkeiten – vier Stück an der Zahl. Alle haben ihre Vor- und Nachteile und bieten sich für einige Projekte mehr an als andere. Es sollte vorher also gut überlegt werden, welche technische Basis den Erwartungen an die App gewachsen ist.



Native App – kompromisslose High End Entwicklung

Die native App ist die Mutter der Apps. Man könnte fast sagen, sie hat den Namen "App" überhaupt erst erfunden. Diese wird speziell für ein Betriebssystem (iOS/Android) geschrieben und kann dementsprechend auch nur auf den jeweiligen Endgeräten (iPhone, Samsung, etc.), auf denen das Betriebssystem läuft, ausgeführt werden. Dank dieser speziellen Programmierung kann die native App aber die Hardware, wie z. B. Kamera oder Mikrofon auch am besten nutzen und zeigt daher die beste Performance. Die Haptik und das Look & Feel der App gehen uneingeschränkt mit der jeweiligen Plattform einher.


Vorteile

  • Bestmögliche Performance
  • Perfekte Integration in die jeweilige Plattform
  • Offline nutzbar
  • Aktuelle APIs und Features der Plattform stehen zur Nutzung bereit – Das Rad muss nicht neu erfunden werden
  • Bei Anwendern bevorzugt
  • Zukunftssicher
  • Im App Store für Milliarden Nutzer verfügbar


Nachteile 

  • Höhere Kosten, da die Programmierung jeweils für Android und iOS separat gemacht werden muss



 

Web App – für den gelungenen Einstieg

Eine Web App ist eine plattformübergreifende Anwendung und lässt sich nicht aus den jeweiligen App Stores downloaden. Sie kann nur über den Browser des Smartphones geöffnet werden, was auch bedeutet, dass man eine Internetverbindung benötigt um die App nutzen zu können. Eine Web App ist im Vergleich zu der nativen App wesentlich kostengünstiger.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: die Web App ist kaum mehr als eine "normale" Website. Der Unterschied liegt in der Darstellung. Die Web App kann man auf dem Smartphone wesentlich besser nutzen als eine herkömmliche Website. Man muss also nicht ständig hin und her scrollen um dem gesamten Inhalt einer Seite sehen zu können – was doch immer sehr lästig ist.


Vorteile

  • Plattformübergreifend – Die App muss nur einmal programmiert werden
  • Kostengünstige Entwicklung 
  • Updates müssen nicht über die App Stores verbreitet werden und sind somit direkt verfügbar 


Nachteile

  • Eingeschränkte Funktionen, kann nicht offline verwendet werden
  • Geringe Performance und schlechtere Nutzbarkeit im Vergleich zu der nativen App
  • Keine für die jeweilige Plattform optimierte User-Experience
  • Keine Vertriebsmöglichkeit in den App Stores
  • Kein App-Icon auf dem Smartphone des Nutzers



 

Hybrid App – für Fortgeschrittene

Die Hybrid App vereint die native- und die Web App miteinander. Dabei werden die eigentlichen Funktionen der App mit Web Technologien wie HTML5, CSS und JavaScript geschrieben (wie bei der Web App auch) und in einen nativen Container gepackt. Für den Nutzer sieht die hybride App also wie eine native App aus, ist aber im Grunde kaum mehr als eine Web App.

Einige Vorteile der nativen App, zum Beispiel dass die Hardware der Geräte genutzt werden kann, kann man allerdings so erhalten. Der HTML/JavaScript Code sorgt aber dafür, dass die hybride App, wie auch die Web App, nicht die beste Performance aufweist und auch von der Haptik und dem Look & Feel der jeweiligen Plattform stark abweicht. Außerdem ist es nicht immer ganz einfach, native- und Web Apps miteinander in Einklang zu bringen.  Um Problemen also aus dem Weg zu gehen, ist es notwendig, dass von Anfang an klar feststeht, welche nativen Funktionen genutzt werden sollen und wo Webinhalte ausreichen. 


Vorteile

  • Native Komponenten können einige der Nachteile von Web Apps ausgleichen 
  • Kernfunktionen müssen nur einmal programmiert werden
  • Geringere Kosten im Vergleich zur rein nativen App
  • Vertrieb über die App Stores möglich


Nachteile

  • Anpassungen der HTML Inhalte für den nativen Container teilweise sehr aufwendig 
  • Kommunikation zwischen HTML Inhalten und nativen Komponenten oft sehr komplex und fehleranfällig 
  • Einschränkungen bei der Performance durch HTML Inhalte 
  • Unterschied zwischen nativen- und HTML-Komponenten kann als störend empfunden werden

 

 

 

Cross-Plattform App – native Apps nur einmal programmieren

Bei der Cross-Plattform App muss der Entwickler den Kern der App ebenfalls nur einmal programmieren. Mit Hilfe von Cross-Plattform-Frameworks, wie Xamarin, React Native, oder Flutter wird am Ende eine native App für mehrere Plattformen "generiert". Praktisch, weil sich so auf der einen Seite Entwicklungskosten einsparen lassen und auf der anderen Seite Änderungen schneller auf allen Plattformen verbreitet werden können, da sie nur einmal programmiert werden müssen.

Je nach Framework erfordert aber auch dieser Art der App Programmierung mitunter spezielle, plattformspezifische Anpassungen, z. B. an der Oberfläche der App, also das was der Benutzer sieht. Wie gut diese "Generierung" der nativen Apps am Ende funktioniert, hängt sehr stark von den gewünschten Funktionen der App ab.

So einfach sich das zunächst auch anhört, kann es vor allem dann zu Problemen kommen, wenn das Cross-Plattform-Framework nicht weiter entwickelt wird – man begibt sich also in eine Abhängigkeit. Auch kann es bei der Nutzung der Hardware zu Schwierigkeiten kommen. Kurz gesagt: Cross-Plattform-Entwicklung ist immer noch nicht ausgereift und steht mit seiner Praktikabilität den anderen Programmierungsarten nach. Mit Spannung verfolgen wir aber die Entwicklungen bei Googles noch recht jungem Framework Flutter.


Vorteile

  • Einmalige Programmierung direkt für mehrere Betriebssysteme
  • Keinerlei Performance Einschränkungen


Nachteile

  • Keine vollständige Abdeckung aller nativen Funktionen im Framework, je nach Anforderungen müssen Teile der App plattformspezifisch umgesetzt werden
  • Framework abhängig: Man muss sich darauf verlassen, dass der Anbieter des Cross-Plattform-Frameworks neueste APIs der Hersteller schnellstmöglich zur Verfügung stellt
  • Erfahrene Entwickler im Umgang mit der Sprache des Frameworks und der einzelnen Betriebssysteme werden benötigt
  • Lizenzkosten für die Nutzung von Cross-Plattform-Frameworks
  • Dateigröße der App-Pakete größer als bei nativen Apps 

 

 

Unser Fazit

Welche technologische Basis man nun für seine App auswählt, hängt stark vom Projekt ab. Für Einsteiger eignen sich eher hybride- oder Web App Lösungen. Diese lassen sich schneller und kostengünstiger als native Apps realisieren. Außerdem benötigen einige Projekte nicht die volle Bandbreite der möglichen Funktionen. Niemand lädt sich beispielsweise extra eine App herunter, wenn er nur einmalig einen Flug bucht oder eine Online Ressource downloaden möchten.

Die Cross-Plattform-Entwicklung bietet inzwischen zwar auch einige Möglichkeiten plattformübergreifend zu programmieren, ist aber unserer Meinung nach immer noch nicht ganz ausgereift und birgt diverse Risiken.

Wer aber auf Performance und höchste Qualität angewiesen ist und sein Projekt bestmöglich und zukunftssicher umsetzten möchte, sollte auf die native App setzen. Diese ist dem Anwender bestens bekannt, bietet eine hervorragende Plattform-Integration und stellt vor allem für langfristige Projekte die beste Option dar.

Auch Sie haben kreative Ideen oder brauchen Hilfe bei der Umsetzung ihrer App? Kontaktieren Sie uns gerne. Wir beraten sie unverbindlich und professionell! 

07.06.2019
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