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Künstliche Intelligenz: Maschinelles Lernen steigert den Umsatz im Onlineshop

Künstliche Intelligenz: Maschinelles Lernen steigert den Umsatz im Onlineshop

Was ist Maschinelles Lernen?

Maschinelles Lernen, oder Machine Learning (kurz: ML), ist ein Teilgebiet im Feld der künstlichen Intelligenz. Dabei werden anhand von erhobenen Datensätzen neue Daten abgeleitet, Muster erkannt oder möglichst effiziente Lösungen für definierte Probleme gefunden. Anders gesagt, es werden Vorhersagen für die Zukunft aufgrund von Erfahrungen der Vergangenheit getroffen.


 

Wie kann mit ML der Umsatz im Onlineshop gesteigert werden?

Als triviales Beispiel kann hier der Kundenservice genannt werden. In Zeiten in denen theoretisch Waren für jeden ständig verfügbar sind, ist es der Kundensupport oftmals nicht. Überfüllte Warteschleifen oder schlicht die Geschäftszeiten schränken die Verfügbarkeit ein. Abhilfe könnte hier ein Chatbot liefern, der die Kundenfragen sofort und zu jeder Zeit beantwortet. Ein Chatbot, der aus vergangen Fragen lernt und immer bessere Antworten liefert. In jeder Sprache, zu jeder Zeit.

Ebenso können durch ML Vorhersagen zum Warenbedarf getroffen werden. Hier kann unter anderem aus den bereits bekannten Daten, wie zum Beispiel dem Klickverhalten der eigenen User, Wetterdaten, Feiertagen etc. vorausgesagt werden wie die optimale Bestellmenge aussieht.

Durch die Komplexität des Handels und hohen Konkurrenzdruck, sind Händler darauf angewiesen ihre Waren zum möglichst günstigsten Preis anzubieten und dennoch den maximalen Gewinn zu erzielen. Für die Big Player wie Amazon, die mehrere Millionen Preisänderungen am Tag durchführen, ist das alleine mit menschlicher Arbeitskraft nicht mehr machbar. Durch Machine Learning können Preise beobachtet, ausgewertet und angepasst werden, in einer Weise wie Menschen es mittlerweile nicht mehr können.

Die Möglichkeiten für Anwendungsfälle sind grenzenlos. Wir beraten Sie gern anhand Ihres konkreten Onlineshop und gehen mit Ihnen die Potentiale durch, die sich für Ihr Geschäftsmodell ergeben.


 

Machine Learning und die DSGVO

Mit Einführung der DSGVO müssen die Betreiber eine Auskunft darüber geben, wie die KI in ihrer Entscheidungsfindung vorgegangen ist. Für komplexe Anwendungen ist das selbst für Experten nicht mehr immer nachvollziehbar. Für den Shop-Betreiber, der meistens wohl einen externen Anbieter für die KI beauftragt, erst recht nicht. Hier befindet sich auch die Rechtsprechung in den Anfängen und muss sich erst noch zu solchen Themen äußern.

Es muss für den Kunden ebenfalls die Möglichkeit geben, dem Erheben der Daten zu widersprechen. Datensätze sollten auch grundsätzlich anonymisiert werden. Zudem muss für den Kunden ersichtlich sein, dass er im Falle eines Chatbots gerade mit einer KI kommuniziert und nicht mit einem Menschen. Dies würde sonst als Verbrauchertäuschung gelten.


 

Fehlentscheidungen und Ihre Folgen

KIs können durchaus (folgenschwere) Fehler machen. So machte beispielsweise Microsofts fehlgeschlagene KI „Tay“ 16 Stunden nach Inbetriebnahme mit antisemitischen Aussagen auf sich aufmerksam. Ebenfalls gab es einen Todesfall einer Frau, der durch einen Fehler eines selbstfahrenden Autos verursacht wurde. Die Frage der Haftung ist derzeit noch nicht eindeutig geklärt. Es wäre möglich das auch der einzelne Entwickler der KI dafür belangt werden kann.


 

Woher kommen die Trainingsdaten für das maschinelle Lernen?

Der überwiegende Teil stammt von SAP-Systemen, direkt darauf folgen Datensätze aus Produktionsdaten. Ein guter Teil stammt noch aus Maschinendaten und ein weiterer aus IoT-Projekten. Die Datensätze werden dabei auch durchaus aus mehreren Quellen bezogen.

Wenn Sie an weiterführenden Informationen interessiert sind, oder gerne ein Beratungsgespräch vereinbaren möchten, kontaktieren Sie uns unverbindlich über unser Kontaktformular oder rufen uns an.

04.02.2019
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