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Ethereum - Die unbekannte Welt von Blockchain - Grundlagen Teil 1

Ethereum - Die unbekannte Welt von Blockchain - Grundlagen Teil 1

Was ist Ethereum?

Ethereum ist eine Open-Source Blockchain-Plattform, die im Vergleich zu Bitcoin mehr als nur eine Währung ist. Ethereum verbindet die Währung Ether mit Smart Contracts zur Verwaltung von Transaktionen und findet weitaus mehr Anwendungsfälle als Bitcoin. Smart Contracts sind Programme, die Bedingungen eines Vertrags überprüfen und ausführen. Durch Smart Contracts ist menschliches Versagen unmöglich, da diese einem festen Ablauf folgen und eine Zwischeninstanz wie zum Beispiel eine Bank unnötig machen.
 
Gut zu wissen: In einer Blockchain kann so ziemlich alles gespeichert werden, was auch in eine Datenbank übertragen werden kann.
 
 

Wo liegt der Unterschied zu Bitcoin?

Bitcoin ist bedingt durch die "Forth-artige" Skriptsprache sehr eingeschränkt und bietet nicht die Möglichkeiten wie Ethereum. Sie genügt für Transaktionen, aber Logiken, wie zum Beispiel Gutscheine, die nach bestimmten Regeln verfallen sollen, sind mit Bitcoin nur sehr schwer umsetzbar. Das ist der Ansatz von Ethereum. Diese Plattform greift das Problem auf und die Entwickler haben eigens für die Smart Contracts Programmiersprachen entworfen. Mit diesen, genannt Solidity und Serpent, ist es möglich, diese Probleme einfacher zu lösen.
 
 

Die Philosophie hinter dem Ethereum-Protokoll

  • Simplicity - Einfach, jeder durchschnittliche Programmierer soll damit arbeiten können.
  • Universality - Universal, Ethereum bietet eine Basis, mit der alle mathematisch berechenbare Verträge möglich sind.
  • Modularity - Modular, Programmteile können als Bibliotheken hinzugefügt werden.
  • Agility - Agil, das Protokoll ist nicht fest und kann geändert werden.
  • Non-discrimination - Gleichbehandlung, jeder darf das Protokoll nutzen. Es darf keine Ausschließungen geben.
 
 

Was kann Blockchain?

Blockchain-Währungen können als digitale Wertanlage beziehungsweise Währung verwendet und gehandelt werden. Eine Blockchain selbst kann als Verzeichnis für elektronische Besitzstände (smart property) dienen. Ein Beispiel hierfür ist das Auto. Im Wallet (Portemonnaie) des Besitzers ist eingetragen, dass er der Besitzer des Kraftfahrzeuges ist. Zusätzlich kann dies bei Behörden eingetragen sein, damit diese schneller den Halter des Fahrzeugs feststellen können.
 
Ein weiterer Anwendungsfall sind Online-Blockketten basierte Identitätsnachweise und Reputationssysteme.
 
 

Wie funktioniert das Prinzip von Blockchain?

Jegliche Transaktionen der Nutzer des Netzwerkes werden von jedem Teilnehmer in ihrem eigenen Block verzeichnet. Sogenannte „Full nodes“ (Miner) lösen eine mathematische Aufgabe und haben das Recht, bei gelöster Aufgabe ihren Block zu broadcasten. Ein „Full Node“ ist ein Programm, welches zur Validierung von Transaktionen dient. Als Gegenwert erhält der Miner eine Belohnung in der jeweiligen Währung. Beispiele hierfür sind Bitcoin oder Ether. Die anderen Teilnehmer des Netzwerkes vergleichen diesen Block mit ihrem und können diesem bei Richtigkeit zustimmen.
 
Wenn die Mehrheit diesem Block beipflichtet, gilt dieser als bestätigt und wird in eine Blockchain (Blockkette) hinzugefügt. Folgend übernimmt jeder Teilnehmer diesen Block.
 
Dieser Vorgang wiederholt sich und der nächste Block wird in die Blockchain integriert. Diese Blöcke verschmelzen daraufhin, was eine Zurückberechnung extrem umständlich und teuer macht.
 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Blockchain eine Transaktionshistorie aus mehreren Transaktionslisten (Blöcken) ist.
 
 

Was sind dApps?

dApps („decentralized apps“) sind Anwendungen, welche nicht auf einem zentralisierten Server, sondern in einem dezentralen Netzwerk liegen. Der größte Vorteil hieraus ist, dass Entwickler nicht mehr von Dritten, wie zum Beispiel Google, abhängig sind. Jeder App-Entwickler kann z.B. Anwendungen für Android Bereitstellen und muss diesen nicht im Play Store registrieren. dApps sind eine Kombination aus Anwendung und Smart Contracts, sie geben also den Verträgen ein Gesicht.
 
 

Wie? Was? Dezentral, zentral?

Ein schönes Beispiel ist in China zu finden. Eine Gruppe von Studenten verwendete eine Messenger App, welche sich per Bluetooth mit anderen Nutzern im Hintergrund verbunden hat. Dadurch entstand ein dezentrales Netzwerk über das sich die Gruppe für eine Demonstration organisieren konnte. Das ganze trotze dem Ausfall der Mobilfunkmasten, da sie durch das Peer-to-Peer Netzwerk unabhängig von Dritten waren.
Bei dezentralen Anwendungen oder Netzwerken entfällt die Kontrolle und Abhängigkeit zu Dritten. Dies hat den Vorteil, dass Internet-Giganten wie Google oder Facebook niemanden völlig überwachen können.
Ebenfalls ist der Verlust der Blockchains nahezu unmöglich, da diese redundant auf allen Full nodes gespeichert sind.
 
Für mehr Informationen rund um Ethereum finden Sie folgend einen Link zum Wiki von Ethereum: https://github.com/ethereum/wiki/wiki/[German]-White-Paper
02.03.2018

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