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Einzelhandel in Corona-Zeiten | Digitalisierung hilft

Einzelhandel in Corona-Zeiten | Digitalisierung hilft

Corona ist weiterhin allgegenwärtig, doch während mittlerweile die Maßnahmen gelockert werden, sind Einzelhändler immer noch oder gerade deswegen an strenge Auflagen gebunden. Wir wollten wissen, wie die Händler in Hamm in Zeiten von Corona ihr Geschäft fortführen, welche Ideen entwickelt werden und ob digitale Lösungen dem Einzelhandel helfen können. Wir sind Laura und Nicole aus dem Marketing-Team der FKT42 GmbH und haben uns in Hamm ein wenig umgeschaut.

Fernseher sind die Verkaufsschlager

Wir starteten bei EP: Raschka. In dem Elektrofachgeschäft in der Hammer Fußgängerzone werden Kunden bei ihrer Suche nach elektronischer Unterstützung fürs Heim fündig.  Das Angebot vor Ort umfasst Unterhaltungselektronik, über Kaffee- bis hin zu Waschmaschinen oder Kühlschränken. Dabei setzt das Unternehmen auf ein entspanntes Einkaufserlebnis. Fachberater und Experten gibt es bei EP:Raschka reichlich und sie stehen uns auch direkt zur Seite (natürlich mit Mindestabstand). Trotz Corona, konnte sogar ein Anstieg von Verkäufen beobachtet werden. Das aktuell meistverkaufte Produkt: der Fernseher. Laut Geschäftsführer Raschka ist das einfach zu erklären. Geld, welches normalerweise in den Urlaub geflossen wäre, wird beispielsweise in einen neuen Fernseher inklusive Zubehör investiert. Außerdem sitzen Kunden aktuell sowieso überwiegend Zuhause - da kommt ein eigenes Heimkino gerade recht. Eine eigene Website hat das Unternehmen bereits, da diese aber von der Hauptgeschäftsstelle betrieben wird, hat der einzelne Händler hier nur einen geringen Einfluss.

Vegan zum Mitnehmen – Digital, bitte!

Unsere nächste Station war Cigköftem in Hamm. Hier bekommt man vegane türkische Spezialitäten, wie die Cigköfte Paste. Diese wird täglich frisch und in eigener Herstellung zubereitet – wir haben probiert und können nur sagen: LECKER. Nach Ausbruch der Corona-Pandemie blieb das Geschäft geöffnet. Der Service wurde um einen Lieferdienst erweitert. Die Mitarbeiter stellten zudem fest, dass die Kunden sensibler und vorsichtiger geworden sind. Das zur Verfügung gestellte Desinfektionsmittel wird sehr gerne genutzt. Außerdem rufen Kunden vorher häufig an und bestellen die gewünschten Speisen vor. Neuigkeiten, wie der Lieferservice oder Neueröffnungen werden regelmäßig über die Social Media Kanäle von Cigköftem bekannt gegeben. So können die Kunden laut Mitarbeiter Ilias immer auf dem neuesten Stand bleiben.

Grundnahrungsmittel Tee

Im kleinen Laden TeeGschwendner, wurden wir mit einem herrlichen Teeduft empfangen. Hier gibt es verschiedene Teesorten und Zubehör. Da Tee zum Grundbedarf gehört, durfte der Betrieb ohnehin geöffnet bleiben. So wurde ein neu entwickelter Lieferservice angeboten. Eine Mitarbeiterin hat sogar Tee-Lieferungen per Fahrrad in der ganzen Stadt getätigt, welche vorher per Telefon eingegangen sind. Damit Kontakt möglichst vermieden wird, wurde der Tee dabei einfach vor der Tür abgestellt, die Kunden bezahlten dann im Anschluss per Überweisung. Inhaberin Tanja berichtete: "Die Kunden waren total dankbar dafür. Wir haben sogar eine Dankes-Karte bekommen". TeeGschwendner besitzt eine eigene Website, welche über den Franchisegeber betrieben wird, ebenso wie die Social Media Kanäle. Über die Unterstützung ist Inhaberin Tanja sehr froh, denn die persönliche Kundenberatung stehe für sie an erster Stelle. Neben dem eigenen Geschäft hat sie außerdem auch noch eine große Familie.

Hammer Wochenmarkt blüht auf

Einen weiteren Stop haben wir auf dem Hammer Wochenmarkt gemacht. Peter Viertmann war unser Ansprechpartner vor Ort. Er ist Obst- und Gemüsebauer und darf seinen Handel auch während Corona fortführen – natürlich unter gewissen Hygienevorschriften. Auch auf dem Wochenmarkt, der draußen stattfindet, muss ein Mundschutz getragen werden – und das wird kontrolliert. Ein Rückgang konnte man auch hier nicht verzeichnen. Der Markt findet im Freien statt, man fühlt sich einfach wohler, als in einem kleinen geschlossenen Supermarkt, sagte uns Peter Viertmann. Auch das gute Wetter hat den Händlern in die Karten gespielt. Die einzige Ungewissheit: Großmärkte und Veranstaltungen, wie Bauer- oder Blumenmärkte können noch nicht wie gewohnt stattfinden. Aber auch die Familie Viertmann lässt sich innovative Lösungen einfallen. Per Telefon, können Kunden ab sofort Obstpost bestellen. Dabei werden Obstkisten mit gewählten Lieblingssorten ganz einfach nach Hause geliefert. Die Obstpost hat sogar eine eigene Website. Interessenten können sich online über das Angebot informieren und eine Obstbox nach Wahl zusammenstellen.

Medikamente per App

Am Heessener Markt haben wir der Sonnen-Apotheke einen Besuch abgestattet. Die feiert dieses Jahr 100-jähriges Bestehen. Anlässlich dazu sollten eigentlich Feierlichkeiten stattfinden, die nun leider ins Wasser gefallen sind. Aber kein Grund zur Trauer – das Fest soll nächstes Jahr nachgeholt werden und über geplante Rabattaktionen, wie Geschenke oder Gutscheine können sich die Kunden der Apotheke auch dieses Jahr schon freuen. Auch auf das Tagesgeschäft hatte Corona einen Einfluss. Teilweise kam es zu Lieferengpässen. Extreme Notstände blieben zwar aus, die Apotheke rät  dennoch dazu, sich frühzeitig um seine Medikamente zu kümmern. Darüber hinaus hilft die Sonnen-Apotheke aber auch mit der eigenen Herstellung von Medikamenten oder einem Lieferservice. Bestellungen die bis 16 Uhr eingehen können in der Regel am selben Tag geliefert werden. Das geht entweder über den eigenen Onlineshop oder über die App der Apotheke. Kunden übermitteln ihre Rezepte auf digitalem Weg per App und warten dann nur noch bis sie geliefert werden. Die Digitalisierung ist aber in dieser Branche nicht erst seit Corona angekommen. Online Services waren auch vorher möglich und wurden genutzt. Darüber hinaus betreibt die Sonnen-Apotheke auch einen Facebook und seit kurzem auch einen eigenen Instagram Kanal, wo man aktuelle Termine und Informationen finden kann. Einfach mal reinschauen!

Die Bevölkerung wird älter, die Mode jedoch jünger... 

... Dagmar Hölscher sagt der schnelllebigen Mode den Kampf an. Das Modehaus Lyko war unsere letzte Anlaufstation. Hier wurden wir von der vierbeinigen Praktikantin Charlotte freudig empfangen. Im Modehaus Lyko wird eigentlich Mode für alle Altersgruppen angeboten. Seit Corona ist aber vor allem die jüngere Kundschaft ausgeblieben. Geschäftsführerin Dagmar Hölscher lässt sich dennoch nicht unterkriegen. Besonders ältere Herrschaften freuen sich über ein Modehaus, das gut zu erreichen und auf deren Bedürfnisse abgestimmt ist. Auch wir sind positiv überrascht. Das Ladenlokal und die Umkleidekabinen sind  barrierefrei und für jeden uneingeschränkt nutzbar. Dagmar Hölscher und ihr Team kümmern sich um die Kunden, die bei der schnelllebigen Mode häufig vergessen werden. Dazu zählen all diejenigen, die aufgrund von Krankheiten oder des hohen Alters Problemzonen haben und dennoch modisch gekleidet sein wollen. Auch Altenheime wenden sich an das Modehaus. Trotz Krise bleibt Dagmar Hölscher zuversichtlich und denkt stets zukunftsorientiert. Eine eigene Internetseite hat das Modehaus auch, genauso wie einen Facebook Kanal. Dennoch bleibt Lyko ein Geschäft zum Anfassen. Kunden sollen beraten werden, Teile anprobieren und ausprobieren – so will sich das Modehaus Lyko auch in Zukunft um die Leute kümmern, die sich im Internet nicht so gut zurechtfinden.

Weil Herausforderungen auch immer Chancen bedeuten

Gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme sind das Gebot der Stunde. Die Hammer Unternehmen haben uns gezeigt, wie man mit innovativen Lösungen und kreativen Ideen trotz Corona im Geschäft bleibt. Viele Unternehmen setzen längst auf digitale Unterstützung. Bleiben Kunden lieber Zuhause oder wollen sich vorab über Öffnungszeiten und Angebote informieren, ist das Internet die erste Anlaufstelle. Auch Online-Angebote werden gerne angenommen, welche über Webseiten oder Apps vertrieben werden. Wir wünschen allen Unternehmen weiterhin viel Erfolg und hoffen, dass alle die Krise als Chance für sich wahrnehmen und nutzen können!

Es zeigt sich einmal mehr: Der digitale Wandel ist in vollem Gange. Die Art, wie wir Menschen uns informieren, kommunizieren und konsumieren – oder kurz: wie wir leben, ändert sich rasant. Wir von der FKT42 GmbH beobachten den Wandel seit vielen Jahren und wissen: Die Möglichkeiten unternehmensinterne Abläufe zu verbessern und neue Kunden zu akquirieren sind in der digitalen Welt nahezu endlos. Seit mehr als 15 Jahren unterstützen wir Unternehmen dabei ihr Portfolio durch digitale Lösungen zu erweitern und entwickeln Apps, Software und professionelle Webseiten. Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns von Ihnen zu hören! Ihr FKT42-Team.

18.06.2020
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