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Barrierefrei im Netz – Ihre Website für jeden nutzbar

Barrierefrei im Netz – Ihre Website für jeden nutzbar

Barrierefreies Internet bedeutet, dass auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen, Websites, Online-Shops und digitale Angebote sowie Dienstleistungen nutzen können. 
Um dies zu gewährleisten, hat der European Accessibility Act das europäische Barrierefreiheitsgesetz festgelegt. Dies ist bis jetzt zwar noch freiwillig und maximal ein Kriterium für die Google-Suche, soll aber ab 2022 schrittweise verpflichtend eingeführt werden. Jedes Unternehmen, muss dann sicherstellen, dass Ihre Website barrierefrei ist.

Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)

Die WCAG sind die Richtlinien, die Vorgaben zu barrierefreien Webinhalten festlegen. Nutzen Sie diese beispielsweise auf Ihrer Unternehmens-Website, können Sie gewährleisten, dass Menschen mit Behinderung diese dennoch bedienen und nutzen können. Dazu zählen beispielsweise gehörlose, sehbehinderte oder ältere Menschen, die altersbedingt eingeschränkt sind. 

In dem Dokument ist darüber hinaus beschrieben, wie Sie den unterschiedlichen Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe gerecht werden. Dazu wurden Anleitungen, Prinzipien, Richtlinien sowie testbare Erfolgskriterien festgelegt. Außerdem gibt es eine Sammlung an Techniken und verbreiteten Fehlern inklusive Beispielen, Links zu Ressourcen und einem Quelltext. 

Prinzipien: Es gibt vier Prinzipien, die als Grundlage für Barrierefreiheit im Internet stehen. Inhalte sollten – wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust sein. 
Richtlinien: Die Richtlinien geben die Ziele vor, auf die der Herausgeber einer Website hinarbeiten sollte, um diese barrierefrei zu gestalten. Richtlinien können nicht getestet werden, sondern dienen lediglich dazu, die Erfolgskriterien zu verstehen und somit die Techniken besser implementieren zu können. 
Erfolgskriterien: Für jede Richtlinie gibt es nun ein Erfolgskriterium, welches getestet werden kann. Möchten Kunden also vorab überprüfen, wie barrierefrei die Seite ist, können Tests dabei helfen. Darüber hinaus wurden zur besseren Einordnung Konformitäts-Stufen festgelegt – diese reichen von der niedrigsten (A) bis zur höchsten Stufe (AAA). 
Techniken: Diese lassen sich zunächst unterteilen: in ausreichende und empfohlene Techniken. Die ausreichenden Techniken erfüllen bereits alle Erfolgskriterien. Die empfohlenen Techniken gehen aber darüber hinaus und ermöglichen es, die Richtlinien noch besser anzugehen. Tauchen verbreitete Fehler auf, welche auch bekannt sind, werden diese nicht von den ausreichenden, sondern nur von den empfohlenen Techniken abgedeckt. 

All diese Ebenen der Anleitung helfen somit dem Herausgeber einer Website, diese barrierefrei und für jeden zugänglich aufzubauen. Möchten Sie beispielsweise die Website so gestalten, dass auch Menschen mit einer Sehbehinderung diese benutzen können, ist es notwendig, dass Bilder, Formulare und Buttons textlicher Beschreibung zugrunde liegen und sich die Texte farblich stark vom Hintergrund abheben. Darüber hinaus ist es ebenfalls empfehlenswert, Videos mit Untertitel hochzuladen, sodass auch gehörlose oder schwerhörige diese konsumieren können.

Warum eine barrierefreie Website?

1. Größere Zielgruppe

Es leben in Deutschland 7,5 Millionen Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung. Es ist also wahrscheinlich, dass sich auch ein Teil Ihrer Zielgruppe unter diesen Menschen befindet. Hinzu kommt, dass unsere Gesellschaft immer älter wird und dennoch mehr und mehr das Internet als Quelle nutzt. Um also für Ihre gesamte Zielgruppe erreichbar zu sein und diese eventuell sogar noch zu erweitern, sind barrierefreie Websites ein Must-Have.

2. Zufriedene Kunden

Wie wir bereits in einigen Beiträgen erwähnt haben, ist eine gute Usability ausschlaggebend für Ihren Erfolg. Sind Inhalte nur schwierig oder für einige Kunden sogar unmöglich zu erreichen, wirkt sich das auch auf die Zufriedenheit Ihrer Kunden aus und somit auch langfristig auf Ihren Erfolg.

3. Reichweite ausbauen

Auch Google legt Wert auf Barrierefreiheit im Netz. Die Kriterien, die Google hinsichtlich eines guten UI/UX-Designs an Ihre Website stellt, entsprechen zum Großteil auch denen für Barrierefreiheit. Halten Sie sich also an die WCAG-Richtlinien, können Sie Ihr Ranking und Ihre Sichtbarkeit verbessern – was wiederum einen positiven Effekt auf Ihre Reichweite hat.

4. Vorbild sein

Auch wenn Barrierefreiheit noch nicht verpflichtend ist, kann es doch helfen, mit gutem Beispiel voranzugehen.

Fazit

Eine barrierefreie Website hat generell keine Nachteile. Man muss lediglich etwas Zeit investieren. Dieser Aufwand zahlt sich aber in jedem Fall aus, da Sie nicht nur Ihre Zielgruppe erhöhen, die Kundenzufriedenheit steigern und einen positiven Effekt auf Ihr Google-Ranking erzielen können. Darüber hinaus sind Sie Vorreiter und können bereits heute Barrierefreiheit auch im Netz gewährleisten. Möchten Sie sich allerdings nicht mit langen Richtlinien herumschlagen, dann kontaktieren Sie uns gerne. Wir achten bei der Erstellung Ihrer Websites auf ein ansprechendes und barrierefreies Design!

10.09.2020
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