Kosten der App-Entwicklung

Die Kosten der App-Entwicklung – Wie teuer wird meine App?

04.01.2023

Was kostet eine App?

 

Wenn Sie für Ihr Unternehmen eine App programmieren lassen möchten, werden Sie sich schnell die Frage nach den Kosten stellen - und das aus gutem Grund. Wie teuer wird meine App? Eine der grundlegenden Fragen, wenn man für die Entwicklung eine Agentur beauftragen möchte. Leider ist es auch eine Frage, die nicht pauschal beantwortet werden kann.

Die Kosten für App-Entwicklung können stark variieren

und hängen von verschiedenen Faktoren ab!

 

Auf jeden Fall ist dabei Transparenz auf unserer Seite genauso wichtig wie auf Ihrer! So können wir von Anfang an vermeiden, dass Ihnen falsche Hoffnungen gemacht werden. Oder dass Ihnen schon im Vorhinein völlig abschreckende Summen genannt werden, die eigentlich noch gar nicht kalkulierbar sind. Es ist niemandem geholfen, wenn Sie schon von Beginn an verunsichert werden. Und auch nicht, wenn Sie dann in der Detailplanung feststellen, dass Ihr geplantes Budget überschritten wird.

 

Trotzdem möchten wir Ihnen vorab einige Preisrahmen nennen, damit Sie zumindest eine grobe Idee von der Variabilität der App-Entwicklungskosten bekommen:

Für eine einfache App möchten wir 5.000 € bis 10.000 € als realistisch angeben. Eine etwas komplexere App bspw. mit Anbindung an ein Web-Backend, um Inhalte zu verwalten, liegt bei 30.000 € bis 50.000 €. Je nachdem, wie umfang- und detailreich Ihre App sein soll, ist die Budgetgrenze nach oben offen. Die Kosten können durchaus auch im sechsstelligen Euro-Bereich liegen.

 

App-Entwicklungskosten: Ein Beispiel

 

Um Ihnen ein Beispiel zu nennen, das vielleicht etwas greifbarer ist: Vergleichen Sie die Frage nach den Kosten für die Entwicklung einer App einfach mal mit der Frage nach dem Preis für ein Auto.

Sie wissen zwar schon, ob es ein Mittelklassewagen oder die Luxus-Sportvariante sein soll, haben sich aber noch keine Gedanken über die Sonderausstattung gemacht. Mit jeder zusätzlichen Sache, die der Wagen noch mitbringen soll, wird er teurer.

Ähnlich ist es mit den Kosten für App-Entwicklung. Allerdings hat die den Vorteil, dass die "Sonderausstattung" durch ein Update immer noch nachträglich eingefügt - und auch generell immer wieder angepasst werden kann. Sollen Funktionen dazukommen oder im Nachhinein gestrichen oder verbessert werden, ist das jederzeit machbar.

Es ist aber durchaus so, dass individuelle Projekte einen Mehraufwand bedeuten, der sich in den Kosten für eine App widerspiegelt. Mit diesem Artikel möchten wir versuchen, Ihnen ein paar Anhaltspunkte an die Hand zu geben. So können Sie sich einige Fragen zu den möglichen Kosten vielleicht schon im Vorfeld selbst beantworten, wenn Sie planen, eine Agentur mit der Entwicklung Ihrer App zu beauftragen.

Einfache vs. komplexe App

Wenn es darum geht, wie viel App-Entwicklung kostet, wird oft von der Komplexität einer Anwendung gesprochen. Je komplexer die App, desto teurer wird sie. Aber was heißt das eigentlich?

Es ist Definitionssache, was als einfach oder komplex gesehen wird. Wir bekommen öfter Anfragen von Kunden mit Aussagen wie: "Wir benötigen eine ganz einfache App." Das liegt natürlich in erster Linie daran, dass es als Laie fast unmöglich ist, den technischen Aufwand hinter einer App wirklich einzuschätzen. Denn: Einfach sind die Apps, die angefragt werden, aus Entwickler-Sicht oft nicht.

Etwas detaillierter gehen wir darauf in einem internen Entwickler-Interview ein: Das bisschen Code… | Ein Fehlurteil über Coding.

Was ist eine einfache App?

Eine einfache App hat in der Regel eine einfache Funktionalität und konzentriert sich auf eine bestimmte Aufgabe. Sie hat nur wenige Bildschirme oder Funktionen und ist leicht zu verstehen und zu bedienen.

Die Inhalte werden oft nur innerhalb der App gehostet. Das heißt, dass die Daten auf einer lokalen Datei liegen und es keine Schnittstelle zu anderen Anwendungen oder Datenbanken gibt. Ein Beispiel wäre eine Quiz-App mit vorgefertigten Fragen und Antworten.

Diese könnten beispielsweise in einer lokalen JSON-Datei (JavaScript Object Notation) gespeichert werden. Ein Dateiformat (Textdatei), das hauptsächlich verwendet wird, um Daten zwischen verschiedenen Anwendungen auszutauschen oder strukturierte Daten zu speichern.

Der Vorteil: JSON-Dateien sind für Mensch und Maschine gut lesbar und wären in unserem Beispiel der Ersatz für eine Schnittstelle. Die Daten würden aus der Datei ausgelesen und die verschiedenen Quizfragen mit den dazugehörigen Antwortmöglichkeiten entsprechend angezeigt.

Ein anderes Beispiel ist unsere App Carpilog: Eine Fangbuch-App für Angler. Alle wichtigen Daten zu Fangstatistiken und -berichten können in der App angelegt werden. Statt zu Hause handschriftlich alles aufzuschreiben, bleiben die Daten einfach in der App. Einzelne Elemente können jederzeit gespeichert, abgerufen und bearbeitet werden.

Was ist eine komplexe App?

Eine komplexe App hat meist viele verschiedene Funktionen und Bildschirme. Der Begriff der Komplexität ist deshalb nicht in erster Linie auf die Schwierigkeit in der Programmierung bezogen, sondern viel mehr auf die Zeitintensität. Mehr Funktionen und umfangreiche Ansprüche bedeuten mehr Komplexität. Das wiederum bedeutet eine längere Programmierdauer, mehr Code und ggf. mehr Unübersichtlichkeit.

Umso wichtiger wird Clean Code, also eine saubere und strukturierte Arbeitsweise im Quellcode und bei allem, was im Hintergrund abläuft.

Eine komplexe App könnte beispielsweise eine Social-Media-Plattform oder eine Finanzmanagement-App sein, die viele verschiedene Funktionen und Möglichkeiten hat.

Was sorgt für eine höhere Komplexität?

Zum Beispiel eine API-Anbindung! Eine Schnittstelle, durch die sich Computerprogramme austauschen und auf die Funktionalitäten des jeweils anderen Programms zugreifen können. Sie sorgt dafür, dass Daten und Funktionalitäten von einer Anwendung oder einem System an eine andere Anwendung oder ein anderes System übermittelt werden können. Dabei beschreibt die API-Anbindung die Art und Weise, wie die beiden Systeme miteinander kommunizieren und welche Funktionen für andere Systeme bereitgestellt werden.

Weitere Beispiele für einen Mehraufwand:

  • Die Integration von GPS, um beispielsweise Google Maps in die App zu integrieren.
  • Die Anbindung an eine Bluetooth-Schnittstelle.
  • Das Einrichten einer 2-Faktor-Authentifizierung.
  • Das Erlauben von Push-Benachrichtigungen.
  • Das Einrichten von User-Accounts, ggf. mit Lobbys/Teams.
  • Apps in Verbindung mit einer Blockchain, Krypto-Coins, dem Auslesen von NFTs oder dem Erstellen einer Wallet.
  • Das Einbinden von Paketen, die von anderen Unternehmen entwickelt wurden. Wenn beispielsweise ein Software Development Kits (SDK) angebunden werden soll, sind die Entwickler darauf angewiesen, dass es möglichst gut dokumentiert wurde. Je unaufgeräumter die Sachen anderer Unternehmen daherkommen, desto höher ist der Aufwand für die Programmierer.
  • Anwendungen mit künstlicher Intelligenz. Diese sind besonders kompliziert, weil die Datenbank gefüttert werden muss. Nur so kann die KI lernen.
  • Sicherheitsaspekte: Vor allem dann, wenn in irgendeiner Form Geld fließt. Es muss für den größtmöglichen Schutz vor Angriffen gesorgt werden.

Wichtig: Aus einer einfachen App kann jederzeit eine komplexe App werden!

In der ersten Version einer App wird von uns ein Minimum Viable Product (MVP) gebaut. So können wir zuverlässig gucken, ob es Sinn macht, die App weiterzuentwickeln. So kann man seine Pläne erst mal daraufhin überprüfen, ob sie zukunftstauglich ist. Man muss nicht sofort viel zu viel Geld für eine fixe Idee ausgeben. 

Die Grundkosten von Apps im Überblick

 

Wer eine App von einer professionellen Agentur erstellen lassen möchte, muss sich von vornherein auf einige Grundkosten einstellen. Nicht alle hängen mit den Expert:innen zusammen, die mit der Entwicklung beauftragt werden und entsprechend bezahlt werden müssen.

An dieser Stelle geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über das, was auf Sie zukommen könnte:

  • Apple Developer Account: 99 USD/ Jahr. Nur damit können Apps über den Apple App Store vertrieben werden. Die Kosten werden in die jeweilige Landeswährung umgerechnet. Es gibt auch noch das Apple Developer Enterprise Program 299 US-Dollar pro Jahr. Damit können große Unternehmen eigene und intern genutzte Apps für Mitarbeiter entwickeln und bereitstellen.
  • Google Play Developer Account: 25 USD. Hier bei handelt es sich um eine einmalige Registrierungsgebühr. Sie ist notwendig, um die App über Google Play vertreiben zu können.
  • 15 % bis 30 % der Einnahmen bleiben bei Apple und/oder Google
  • evtl. kommen Kosten für Server/Hosting dazu → Bei Apps, deren Funktionalitäten die Kommunikation mit Web-Servern erforderlich machen (z. B. Messenger Apps)
  • evtl. Kosten für Zusatzdienste, wie beispielsweise Firebase (SDK) oder Twilio (PaaS). Auch Google Maps oder andere Dienste können ggf. zusätzliche Kosten verursachen. Je nachdem welche Funktionen benötigt werden.
  • Stundensatz für Entwickler:innen. Hier wird zwischen Junior - Senior Developer unterschieden. Dementsprechend liegt der Stundensatz etwa bei 85 EUR bis 105 EUR. Kommt aber natürlich immer auf auch auf die Agentur an, oder ob ein Freelancer beauftragt wird.

 

Welche Zielplattform hat Ihre App?

 

Für die App-Entwicklungskosten ist es nicht entscheidend, ob sich die App an Geschäftskunden oder Privatpersonen richtet - oder möglicherweise für den internen Gebrauch bestimmt ist. Wichtig sind die Ziel-Plattformen, und zwar nicht nur wegen der eben genannten Grundkosten.

 

Sie müssen noch vor Beginn des Entwicklungsprozesses überlegen, ob sich ihre Zielgruppe eher auf der Apple iOS-Plattform aufhält oder hauptsächlich Googles Android nutzt. Möglicherweise ist es zusätzlich sinnvoll, die App auch in der HUAWEI AppGallery bereitzustellen.

Prinzipiell spielt es keine Rolle, für welches Betriebssystem eine App entwickelt wird. An und für sich sind die Kosten gleich. Bei Android kann es allerdings Abweichungen geben: Es gibt mittlerweile so viele Tausend Android-Geräte verschiedenster Hersteller und es kommt darauf an, welche davon Sie unterstützen möchten.

 

Die Sache mit den Kosten für die App-Entwicklung ändert sich gravierender, wenn Ihre Zielgruppe nicht klar zugeordnet werden kann und Sie sich deshalb dafür entscheiden, Ihre App für beide Plattformen entwickeln zu lassen. Jede benötigt ihre eigene Programmiersprache, weshalb die App zweimal programmiert werden muss und sich die Kosten automatisch verdoppeln.

 

Und wir können direkt sagen, dass eine genaue Abgrenzung heutzutage eigentlich kaum noch möglich ist. Menschen nutzen iOS und Android gleichermaßen, sodass sich eigentlich keine Zielgruppe nur einem Betriebssystem zuordnen lässt.

Ein guter Tipp für Sie, weil Sie die App-Entwicklungskosten so zumindest etwas aufteilen können: Starten Sie erst mit einer Plattform. Viele mittlerweile sehr große und bekannte Apps sind erst mal unter iOS gestartet und haben die Android-Version nachträglich programmiert.

Eine weitere Möglichkeit ist Flutter, was wir als Flutter-Agentur übrigens auch anbieten! Flutter ist ein Open-Source-Framework von Google, mit dem Apps plattformübergreifend (cross-platform) programmiert werden können. So wird vermieden, dass eine App in zwei verschiedenen Programmiersprachen entwickelt werden muss. Der Vorteil von Flutter ist dementsprechend, dass es Zeit und Kosten spart. Nachteil: Die Potenziale der verschiedenen Plattformen können nicht voll genutzt werden.

 

Weitere Kostenfaktoren: Konzept und Gestaltung des Storyboards

 

Ein Aspekt ist für die Entwicklung einer App und die damit verbundenen Kosten schon am Anfang sehr entscheidend: Wie viele verschiedene Seiten (Screens) benötigt Ihre App?

 

Natürlich ist es aufwendiger, eine App mit zehn Seiten und mehreren Unterseiten zu programmieren, als eine App mit lediglich drei Seiten. Zu dem Mehraufwand für die App-Programmierer kommt hinzu, dass auch der Aufwand für die grafische Gestaltung deutlich höher ist, je mehr Seiten eine App hat.

 

Wichtig zu wissen: Das Design sollte bis ins Detail stehen, bevor auch nur eine einzige Zeile Code für Ihre App geschrieben wird. Das spart Mehraufwand und Ärger.

 

Bei uns ist das grafische Design in den App-Entwicklungskosten enthalten. Unsere UI/UX-Designer:innen übernehmen die Konzeption und Gestaltung - Sie entscheiden, ob Sie damit zufrieden sind. Bevor die App programmiert wird, bekommen Sie von uns eine PDF-Vorlage, auf der sämtliche Seiten und Klickwege übersichtlich dargestellt sind. Erst wenn Sie ihr "OK" geben, legen wir los. So bleiben die Kosten transparent und unsere Entwickler:innen haben einen genauen Fahrplan.

Grundsätzlich ist eine genaue Planung wichtig, denn Zeit ist Geld. Je schneller Sie die App brauchen, desto mehr Ressourcen werden für die schnelle Umsetzung benötigt. Aber: Je besser sie geplant ist, desto schneller geht es.

 

Versteckte Kosten: Gerätetypen und Bildschirmausrichtungen

 

Hier lauert ein versteckter Kostenfaktor bei der App-Entwicklung. Oft wird nicht bedacht, dass Anpassungen notwendig werden, wenn die App unterschiedliche Gerätetypen und Bildschirmausrichtungen unterstützen soll.

 

Möchten Sie, dass Ihre App nur auf dem Smartphone optimal läuft? Oder auch auf dem Tablet? Keine Sorge, hier verdoppeln sich nicht sofort wieder die Kosten für die Entwicklung Ihrer App. Allerdings können einige Stunden Mehrarbeit dazukommen. Je nachdem, wie aufwendig und Komplex die Anpassungen sein müssen.

Auch das hängt wieder von der Anzahl der Seiten und den Menüpunkten Ihrer App ab. Das gilt auch für die Programmierung des Portrait-Modus (Hochformat) oder des Landscape-Modus (Querformat), wenn die App in beiden Ausrichtungen funktionieren soll.

 

Zusammenhang zwischen Daten und Entwicklungskosten

 

Die Bereitstellung von Daten ist ein weiterer wichtiger Faktor, wenn es um Preise für die Entwicklung einer App geht. Wenn es sich nur um statische Inhalte handelt, die bei jedem App-Start das Gleiche anzeigen, ist nichts weiter zu tun. Liegen die Daten allerdings online auf einem Server, muss eine Schnittstelle implementiert werden. Sowohl auf dem Server als auch in der App.

Muss die App sämtliche Inhalte offline - also ohne Datenverbindung - bereitstellen und aktualisierte Inhalte vom Server automatisch laden, sobald die Verbindung wieder da ist, entstehen ein zusätzlicher Aufwand und zusätzliche Kosten. Es wird eine Synchronisierungs-Routine notwendig, die die Inhalte vom Server spiegelt und sie lokal auf dem Smartphone in einer Datenbank ablegt.

 

Programmierung eines Benutzer-Logins

 

In sehr vielen Apps muss man sich erst als Benutzer:in einloggen, um die Inhalte und Daten personenbezogen und individuell nutzen zu können.

Auch dieser Login-Mechanismus muss programmiert werden und hat dementsprechend Einfluss auf die Kosten einer App. Wie bei der Bereitstellung von Daten sind auch hier eine Schnittstellen-Kommunikation zu einem Server und Sicherheitsvorkehrungen notwendig. Diesen Punkt sollten Sie bei der groben Berechnung der App-Entwicklungskosten also auch mit einbeziehen.

 

All dem geht aber ein wichtiger Schritt voraus: Es muss ein Vorgang zur Registrierung implementiert werden. Auch dann, wenn Sie die Möglichkeit bieten möchten, sich über einen bereits bestehenden Account einzuloggen. Beispielsweise über ein Google-Konto oder ein Facebook-Profil. Für beide Funktionen fallen gleichermaßen Entwicklungsarbeit und damit Kosten an.

 

Bei Plattformen wie beispielsweise eBay-Kleinanzeigen wird es noch etwas spezieller. Dort können Benutzer:innen selbst eigene Inhalte erstellen, die anderen Menschen in der App angezeigt werden und mit denen sie interagieren können. Neben den bisher bekannten Schnittstellen-Funktionen müssen spätestens jetzt zusätzliche Validierungen implementiert werden. Zum Beispiel, um Eingaben auf Fehler zu prüfen oder ggf. auch bestimmte Inhalte zu verbieten. Je nach Komplexität der Funktionen bedeutet das einige Stunden Mehraufwand für die Programmierer:innen.

 

Push-Mitteilungen und Nutzer-Kommunikation

 

Möglicherweise möchten Sie den Nutzerinnen und Nutzern weitere Informationen über sogenannte Push-Nachrichten schicken, um zum Beispiel auf neue Produkte, Rabatt-Aktionen oder News hinzuweisen. Dafür fallen einerseits Kosten für die Kommunikation mit den Push-Servern von Apple und Google an, andererseits aber auch für die Schnittstelle und das Backend, wo Sie die jeweilige Nachricht eingeben.

 

Es ist nicht möglich, eine App bzw. ein Smartphone direkt anzusprechen. Das passiert ausschließlich über die plattformeigenen Push-Server. Das gleiche Prinzip ist notwendig, wenn die Benutzer:innen der App die Möglichkeit haben sollen, untereinander zu kommunizieren.

 

Echtzeit-Kommunikation in Messengern

 

Chats in Echtzeit, wie man sie von vielen Messenger-Diensten kennt, gehen noch einen Schritt weiter. Das schnelle Übermitteln von Texten oder auch Anzeigen erfordern eine unmittelbare Kommunikation mit den Schnittstellen. Im Idealfall ohne großartige Verzögerung. Beispiele dafür sind Anzeigen wie "Benutzer schreibt", "Benutzer ist gerade online" oder auch ein Häkchen, das die Farbe ändert, sobald der andere meine Nachricht gelesen hat.

 

Sobald Nutzer A auf der Tastatur zu schreiben beginnt, ruft jede seiner Aktionen eine Schnittstelle auf. Diese muss unmittelbar das Smartphone von Nutzer B benachrichtigen, um ihm die Aktion des Nutzers A live und zuverlässig anzuzeigen.

 

In Echtzeit zu kommunizieren ist für uns heutzutage selbstverständlich, allerdings steckt auch da ein nicht unerheblicher Programmieraufwand hinter, der sich in den Kosten für die App-Programmierung widerspiegelt.

 

Geld verdienen mit einer App?

 

Ob Sie mit Ihrer App Geld verdienen oder nicht, hängt in erster Linie von Ihrem Geschäftsmodell ab. Sie können die App kostenlos oder kostenpflichtig in den jeweiligen App-Store einstellen. Für die Agentur, die Sie für die Entwicklung engagieren, bedeutet das erst mal keinen Mehraufwand und für Sie somit auch keine zusätzlichen Kosten.

 

Wenn Sie aber planen, die App durch Werbung mitzufinanzieren, muss ein zusätzlicher Algorithmus implementiert werden. Der reguliert, wann jemand Werbung angezeigt bekommt und in welcher Form.

 

Ein weiteres Modell, das immer beliebter geworden ist, sind In-App-Käufe. Dabei wird die Basis-Version der App kostenlos in den App-Store eingestellt, zusätzliche Inhalte oder Funktionen sind dann aber kostenpflichtig. Es muss also eine kleine Form eines Online-Shops implementiert werden.

 

Beide Möglichkeiten bedeuten ein höheres Zeit-Investment auf Entwicklerseite, was wiederum die Kosten für die Entwicklung einer App erhöht.

 

Weitere mögliche Kosten bei der App-Entwicklung

 

Bis zu diesem Punkt ist schon sehr deutlich geworden, dass die Appentwicklung und auch die damit verbundenen Kosten erst mal sehr allgemein zu verstehen sind. Es gibt viele Variablen, durch die die App-Entwicklungskosten beeinflusst werden. Vieles greift ineinander und nichts wird dem Zufall überlassen oder passiert automatisch, wie der Laie oft geneigt ist zu denken.

 

Natürlich gibt es noch viele weitere mögliche Funktionen, die bei der Entwicklung einer App Kosten verursachen können:
 

  • Geobasierte Funktionen: z. B. Sehenswürdigkeiten im Umkreis von zwei Kilometern
  • Interaktionen mit der Karte: z. B. Google Maps
  • Verbindungen zu Bluetooth-Geräten
  • NFC (Near Field Communication) Funktionen: z. B. bargeldloses Bezahlen
  • Neigungssensoren, Kompass
  • Funktionen, die Zugriff auf die Kamera benötigen
  • SMS-Nachrichten im Hintergrund versenden und empfangen
  • Augmented Reality
  • Funktionen, durch die Benutzer:innen eigene Inhalte erstellen können

 

Vermarktungskosten: Eine App erfolgreich machen!

 

Um eine App zu vermarkten, fallen ebenfalls Kosten an. Deren Höhe kann allerdings genauso wenig pauschal vorausgesagt werden wie die Kosten für die Entwicklung. Es gilt zu überlegen, welche Marketingstrategie Sie verfolgen, über welche Kanäle Sie Ihre App vermarkten möchten und welches Marketing-Budget Sie dafür einplanen. Um eine App viral bekannt zu machen, bewegt man sich beim App-Marketing schnell im mittleren fünfstelligen Eurobereich.

 

Natürlich gibt es weitere Möglichkeiten, wie das Bereitstellen einer kostenlosen Version, ein gutes Netzwerk oder auch eine ausgefeilte Pressearbeit mithilfe einer PR-Agentur. Auch soziale Medien und Influencer-Marketing bieten heutzutage viele Möglichkeiten, auf sich und sein Produkt oder seine Dienstleistung aufmerksam zu machen.

Sie sehen, dass die App-Vermarktungskosten ebenfalls davon abhängen, welche Ansprüche und Wünsche Sie haben.

 

Wartungskosten und laufende Kosten einer App

 

Sie haben alles Wichtige geklärt, bei einer Agentur eine App in Auftrag gegeben und am Ende ein fertiges Produkt? Wir würden Ihnen gerne sagen, dass Sie sich ab diesem Punkt keine Gedanken mehr um Investitionen in die bestehende App machen müssen. Leider ist das aus mehreren Gründen nicht so.

 

Natürlich möchten Sie, dass Ihre App immer problemlos und zuverlässig funktioniert. Dafür fallen unter anderem Wartungskosten an. Bei allem Technischen ist die Instandhaltung wichtig. Die Funktionalität wird überprüft und bei Bedarf werden Anpassungen durchgeführt. Das bezieht sich auch auf Updates der jeweiligen Plattformen, Browser und Betriebssysteme. Gibt es da Neuerungen, braucht auch die App ein Update.

Womöglich haben Sie auch den Anspruch, Ihre App weiterzuentwickeln, sobald sie aktiv genutzt wird. Für Wartung, Instandhaltung und Support fallen also ebenfalls Kosten an.

 

Wir bieten Ihnen die langfristige Unterstützung, die Sie benötigen!

 

Kann ich bei der App-Entwicklung Kosten sparen?

 

Ja, das können Sie! Wenn Sie:

 

  • Ein fertiges und vollständig durchdachtes Konzept ausformulieren und anliefern.
  • Adobe/Affinity-Produkte beherrschen und das Grafikdesign in Form einer Photoshop-, Illustrator- oder InDesign-Datei anliefern.
  • Webentwicklung beherrschen und ggf. notwendige Schnittstellen und/oder das Backend fertig entwickelt anliefern.

 

Ansonsten stehen wir Ihnen aber natürlich mit Rat und Tat bei allem zur Seite, was sich um die Programmierung von Apps dreht und sind als Full-Service-Agentur für Sie da.

 

Fazit

 

Auf den ersten Blick scheint das alles sehr viel zu sein und klingt womöglich schlimmer, als es ist. Wie eingangs erwähnt, hängen die App-Entwicklungskosten immer mit ihren persönlichen Bedürfnissen zusammen und von Ihrem ganz eigenen Konzept ab. Deshalb lässt sich die Frage nach einem Preis auch nicht pauschal beantworten.

Sie können natürlich Angebote von mehreren Agenturen einholen und sich dann für das Beste entscheiden.

Wovon wir immer abraten, sind kostenlose oder zumindest sehr kostengünstige Baukastensysteme. Es gibt verschiedene Tools, mit denen auch Laien Apps für iOS oder Android erstellen können, heißt es zumindest. Klingt natürlich auch erst mal verlockend, ganz einfach selbst eine App erstellen zu können. Allerdings wird man als jemand ohne Programmierkenntnisse schnell enttäuscht.

Die Funktionen und Design-Möglichkeiten sind sehr begrenzt und es gibt keinen oder nur wenig Support. Auch die Möglichkeit, die App später im Store zu veröffentlichen, ist nicht unbedingt gegeben.

Für kleinere private Projekte kann sich ein App-Baukasten lohnen. Unternehmen sollten aber sehr genau überlegen, ob das am Ende zielführend ist. Letztendlich ist eine App eine langfristige Investition in die eigene Firma.

 

Mehr Informationen?

 

Weißes Männchen vor einem hellblauen Informations-i. Auf der Brust das hellblaue Logo unserer Firma.

Sie haben eine App-Idee? Sie möchten wissen, was die Programmierung Ihrer App kosten würde? Dann melden Sie sich bei uns und wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich über alles, was mit den Kosten für App-Entwicklung zusammenhängt. So können Sie Ihr Budget besser kalkulieren. 

 

Schreiben Sie uns eine Mail, nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen uns einfach an, um einen Termin zu vereinbaren. Wir erstellen Ihnen daraufhin ein Angebot - selbstverständlich kostenlos und unverbindlich!